Gesangverein Eintracht Weiler e.V.
Gesangverein Eintracht Weiler e.V.

Empfehlen Sie diese Seite auf:

Aktuelles

Vorweihnachtszeit bei der „Eintracht“

Auch diese bevorstehende Weihnachtszeit steht leider unter dem Coronastern. Das ist schade, weil deswegen auch unser vorweihnachtlicher Familiennachmittag ausfallen muss.

 

Die aktuell dramatische Lage lässt den Gemischten Chor auch auf Chorproben vor Weihnachten verzichten. Sollte diese im neuen Jahr anhalten, gehen wir wieder zu Onlineproben über.

 

Wir hoffen sehr, dass uns die beachtliche Zahl neuer SängerInnen, die im letzten Jahr trotz der schwierigen Lage zu uns gestoßen ist, treu bleibt!

Den SängerInnen, Mitgliedern und FreundInnen der „Eintracht“ wünschen wir für die bevorstehende Weihnachtszeit viel Geduld, beschauliche Stunden und
gemütliche Geselligkeit- wenigstens im kleinen Kreis!

Revival für den Jugendchor des Gesangvereins „Eintracht Weiler“!

Für alle Kinder und Jugendliche ab 10:

Es gibt wieder einen Jugendchor! Alle, die gerne singen, sind herzlich willkommen, auch wenn sie nicht in Weiler wohnen und unserem Verein noch nicht angehören!

 

Die Voraussetzungen sind günstig, denn der neu gegründete Jugendchor besteht schon aus 7 Mitgliedern. Alle sind sie dem Kinderchor unter der Leitung von Steffi Schurr entwachsen, dem sie bis vor kurzem zusammen mit 23 anderen Kindern mit großer Begeisterung angehört haben.

 

Jetzt blicken die 7 freudig und neugierig in die Zukunft. Denn den Jugendchor leitet die Chorleiterin des gemischten Chores Katharina Campos Aquino mit Sachverstand und mitreißendem Temperament.

 

Die 7 sind zwar schon eine starke Truppe, aber es wäre cool, wenn noch weitere SängerInnen dazukämen! Eine Anmeldung ist nicht notwendig- einfach kommen und mitsingen!

 

Unser Abstands- und Hygienekonzept ist bei den Chorproben zu beachten (siehe unten: "Wissenswertes zu den Präsenzchorproben")

.

Termin: Mittwoch, 19.00 Uhr-19.45 Uhr

Erste Probe: 15.09.2021

Ort: Bürgersaal in Ebersbach-Weiler, Weiler Straße 35

Wissenswertes zu den Präsenzchorproben.

Sowohl für den gemischte Chor und den Jugendchor als auch für den Kinderchor haben für  Präsenzchorproben ein Abstands- und Hygienekonzept erarbeitet, das von der Stadt Ebersbach genehmigt worden ist. Die Proben finden nach Möglichkeit im Freien im Schulhof der Grundschule Weiler bzw. im Garten des Bürgerhauses statt. Sollten es die Witterungsbedingungen nicht zulassen, werden wir die Chorproben ins Bürgerhaus verlegen. Auch dort können auf Grund der Größe des Saales die vorgeschriebenen Abstände eingehalten werden. Das Abstands- und Hygienekonzept ist auf unserer Homepage im Anschluss an diesen Artikel herunterladbar. Die Sängerinnen und Sänger werden gebeten, sich dieses Abstands- und Hygienekonzept genau anzuschauen.

 

Ob bei uns aktuell Präsenzchorproben stattfinden, können Sie dem Google-Kalender unter Termine entnehmen.

 

Bei der ersten Teilnahme an der Chorprobe muss von jedem Teilnehmer die „Einwilligung zur Proben- und Konzerttätigkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für Erwachsene“ bzw. "Einwilligung zur Proben- und Konzerttätigkeit in Zeiten der Corona-Pandemie fürMinderjährige" ausgefüllt und abgegeben werden.  (letzte Seite des Abstands- und Hygienekonzepts, gedruckte Exemplare sind in der Chorprobe erhältlich). Die Maskenpflicht und die 2 bzw. 3-G-Regel ist abhängig von der Stufe, die zur Zeit in Baden-Württemberg gilt.

Genaueres ist unter folgendem Link zu finden:

 

https://www.s-chorverband.de/2020/03/informationen-zum-corona-virus/

Bericht über die 119. Mitgliederversammlung am Freitag, 30.07.2021

Beginn: 19.35 Uhr, Ende: 21.30 Uhr.

 

Die Mitgliederversammlung fand in diesem Jahr wegen Corona unter Beachtung eines Hygienekonzepts (3 G Regel, Anwesenheitsliste, Abstands- Hygiene- und Maskenregel) statt.

Sie wurde von unserer Dirigentin Katharina Campos Aquino und ihrem Bruder Christian Rozgonyi mit einem Tanzlied aus den Duos für 2 Violinen von Bela Bartok, auf der Violine, eröffnet.

 

Der erste Vorsitzende Kurt Schmid hieß 26 Mitglieder und Gäste willkommen. Das Totengedenken galt den im vergangenen Jahr verstorbenen Werner Schwenger, Charlotte Mayer, Gabriele Adamowski, Leonhard Glas, Rose Mayer, Ruth Koch, Edmund Obermayer und Kurt Mayer.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung sei im Ebersbacher Stadtblatt und auf der Homepage satzungsgemäß und termingerecht erfolgt. Auf Grund der Coronapandemie werde der Bericht sehr kurz ausfallen, da im Jahr 2020 und auch im Jahr 2021 fast alle Veranstaltungen abgesagt wurden. Das Einzige was ging seien die Onlinechorprobe während des Lockdowns gewesen. Lediglich von September bis Oktober 2020 hätten Präsenzchorproben durchgeführt werden können, danach sei schon wieder der Lockdown verhängt worden. Seit Anfang Juli könne man sich wieder in Präsenzchorproben treffen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Online-Proben keine Präsenzproben ersetzen können. Trotzdem hätten sie viel Spaß gemacht. Kurt Schmid bedankte sich bei Kati für ihr Engagement hierfür. Auf Grund des Impfortschritts hoffe man, dass im Herbst wieder Veranstaltungen durchgeführt werden können. Auch der Kinderchor sei wieder aktiv. Es gäbe aber auch Positives zu berichten, niemand sei abgesprungen und sogar neue Sänger und Sängerinnen konnten gewonnen werden. Ende Juli sei auch eine Altpapierbringsammlung organisiert worden. Für die Durchführung bedankte sich Kurt Schmid bei den Familien Schurr und Knur.

Leider hätten auch keine Geburtstagsbesuche durchgeführt werden können. Kurt Schmid bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern, der Vorstandschaft, dem Ortsvorsteher, dem Ortschaftsrat und dem Förderverein Bürgerhaus für die gute Zusammenarbeit. Er appellierte an alle Anwesenden: „Bleibt uns treu und macht Werbung für aktive und auch passive Mitglieder.“

 

Die Chorleiterin des gemischten Chores, Katharina Campos Aquino begann ihren Bericht mit Freude über die Mitgliederversammlung. Auch ihr Bericht werde kurz sein. Sie lobte den Chor für seine Aufgeschlossenheit gegenüber Online-Chorproben. Dies hätte auch gut funktioniert. Diejenigen Sängerinnen und Sänger, die daran teilgenommen haben, hätten die Stücke gut erlernen können. Jeder hätte seine Stimme proben können, ohne dass es die anderen hörten. Für die Lieder habe sie auch alle Stimmen eingesungen, so konnte man sie immer wieder abhören und üben. Der Spaß sei natürlich auch nicht zu kurz gekommen. Sogar neue Mitglieder hätte so gewonnen werden können, unter anderem ihr Bruder Christian, der in der Nähe von Lörrach wohnt. Die momentanen Proben konzentrierten sich auf eine Hochzeit im August und nach den Sommerferien auf den Musik und Theaterabend, der auf jeden Fall geplant werde. Bei der Hochzeit seien aber leider nur 8 Personen für den Chor erlaubt. Ab September werde es auch wieder einen Jugendchor unter ihrer Leitung geben. Die Proben seien dann mittwochs von 19:00 Uhr bis 19:45 Uhr. Dies sei eine freudige Nachricht, da der Jugendchor Mangels Teilnehmern eine ganze Zeit lang inaktiv gewesen sei.

 

Steffi Schurr berichtete als Kinderchorleiterin und für die Jugendleiterin über die Aktivitäten des Kinderchores. Die Proben und Konzerte seien der Coronapandemie zum Opfer gefallen. Im Kinderchor sei aus technischen Gründen keine Onlineprobe möglich gewesen. Jetzt seien schon wieder 6 Proben abgehalten worden und im Moment seien es 30 Kinder. Sie dankte auch ihrer Schwester Jessica Schurr, sie sei eine große Hilfe bei den vielen Kindern. Sie habe die Hoffnung, dass der Musik und Theaterabend stattfinden kann. 7 Kinder seien nun aus dem Kinderchor herausgewachsen und sie hätten gefragt, ob man nicht wieder einen Jugendchor gründen könne. Das sei der Grund, warum es ab September wieder einen Jugendchor gäbe.

 

Da der Sprecher der Theatergruppe, Simon Knur, verhindert war, berichtete Steffi Schurr, dass es keine Theaterproben gegeben habe.

 

Kassier Volker Beiswanger berichtete von einem Umsatzminus im Jahr 2020. Durch die Pandemie seien sämtliche Feste und Veranstaltungen ausgefallen und dadurch habe es auch keine Einnahmen gegeben. Seinen ausführlichen Bericht erläuterte er anhand von anschaulichen Diagrammen. Auch das Jahr 2021 werde zu einem Verlustjahr werden, aber es sei noch ein finanzielles Polster vorhanden.

 

Die Kasse wurde von Rolf Hanselmann und Oliver Knur geprüft. Es habe keine Einwände gegeben.

 

Die Entlastungen der Vorstandschaft wurde von Oliver Knur in seiner Eigenschaft als Ortsvorsteher vorgenommen. Sie erfolgte einstimmig. Er übermittelte seine Dankes- und Grußworte. Dabei warb er für die Feierlichkeiten zur 700 Jahrfeier vom Ortsteil Weiler im Jahr 2022. Es werde verschiedene Festlichkeiten geben, wobei sich der Chor gerne miteinbringen könne. Kurt Schmid erklärte, dass sich der Vereine gerne einbringen werde.

 

Für langjährige Mitgliedschaft wurden vom Verein geehrt:

70 Jahre              Helga Liebrich

30 Jahre              Herbert Bidmann

20 Jahre              Alina Abele

Vorsitzender Kurt Schmid fand individuelle Worte zu jedem Jubilar, überreichte Urkunde und Rose in den Vereinsfarben und bedankte sich bei allen Geehrten für ihre Vereinstreue.

 

Neu- bzw. wiedergewählt wurden folgende Personen in den nachfolgenden Ämtern:

2. Vorsitzender/de           vormals Annemarie Fischle          jetzt  Doris Fritz

Kassier                                Volker Beiswanger

Beisitzter/in                      vormals Karin Beiswanger            jetzt Maria Gampe

Beisitzter/in                      vormals Doris Fritz                         jetzt Steffi Schurr

Beisitzer                             Simon Knur

Stv. Jugendleiterin           Waltraud Schurr

Die Wahlen wurden per Akklamation durchgeführt und erfolgten einstimmig.

Von der Versammlung bestätigt wurden Simon Knur als Sprecher der Theatergruppe und Sabine Maier als Notenwartin. Den Posten als Hostess, bisher Karin Beiswanger, übernimmt Gisela Wolff. Der Kassenprüfer Rolf Hanselmann wurde für 2 Jahre gewählt, während Oliver Knur auf 1 Jahr gewählt wurde. Beide Kassenprüfer werden ab jetzt im Wechsel auf 2 Jahre gewählt. Annemarie Fischle und Karin Beiswanger schieden nach 20 Jahren aus dem Ehrenamt aus. Der Vorstand sprach einen besonderen Dank aus für die überaus engagierte und langjährige Mitarbeit bei der Eintracht und als Dankeschön überreichte er je einen Gutschein für eine kulturelle Veranstaltung und einen Blumenstrauß.

 

Gisela Wolff und Günther Fiebiger sind nach 25 Jahren aktiver Tätigkeit im Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt worden

 

Das von der Vorstandschaft vorgeschlagene Jahresprogramm 2021 wurde, in der Hoffnung auf Durchführung, einstimmig verabschiedet.

 

Der Vorsitzende teilte mit, dass unter Top 8 keine Anträge eingegangen seien.

 

Unter Top 9 (Sonstiges) wurde gefragt, ob eine Beitragserhöhung notwendig sei. Diese konnte der Vorstand verneinen, weil noch ein finanzielles Polster vorhanden sei.

 

Mit dem Stück „Schönen Abend“ beendeten Katharina Campos Aquino und Christian Rozgonyi die Versammlung.

Das Virus und der Tod der Chöre (Artikel in den Stuttgarter Nachrichten vom 27.05.2021)

Studie

Eine Umfrage bei Chören zeigt: Die Folgen des verordneten Schweigens sind gravierend.

 

Von Susanne Benda

 

STUTTGART. Gemeinsam Klänge formen und dann mitten im Zentrum der Vibrationen und Empfindungen sein: Seit März 2020 haben etwa vier Millionen Menschen in Deutschland auf die Glücksgefühle verzichten müssen, die mit dem Singen im Chor einhergehen. Seitdem bekannt wurde, dass sich das Coronavirus in Innenräumen auch über virushaltige Aerosole der Atemluft verbreitet, gilt Chorsingen als gefährlich – und wurde in den Coronaverordnungen entsprechend ausgebremst. Ein Viertel aller Chöre ist seither überhaupt nicht mehr zusammengekommen. Knapp die Hälfte hat es mit virtuellen Chorproben versucht, drei Viertel haben zwischenzeitlich open air, in kleinen Gruppen oder großen Räumen geprobt und sich dabei an die Vorgaben zu Abstand, Lüftung, Masken und verkürzten Probenzeiten gehalten. Mehr war nicht möglich. Welche traurigen Folgen Reduzierung und Wegfall von Präsenzproben haben können, deuten jetzt die Ergebnisse der „ChoCo“-Studie an, welche die Universität Eichstätt-Ingolstadt gemeinsam mit dem Stuttgarter Carus-Verlag in Auftrag gegeben hat. Erwartbares, dennoch erschütterndes Fazit eines Coronajahres: Mitglieder und Einnahmen der Chöre schrumpfen, das Niveau sinkt, und vor allem Kinder- und Jugendchöre bewerten die Aussichten schlecht.

 

Gut 4400 Chöre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben an der Befragung teilgenommen. Gut zwei Drittel von ihnen haben während der Pandemie Mitglieder verloren, die Hälfte davon beklagt Verluste von mehr als 25 Prozent. Noch gravierender fällt die Bilanz bei Kinder- und Jugendchören aus: Dort haben drei Viertel der Ensembles Sänger verloren. Jeder achte Kinder- und Jugendchor hat zurzeit überhaupt keine Mitglieder; im Durchschnitt ist deren Anzahl bei vokalen Nachwuchsensembles auf 65 Prozent zurückgegangen.

 

Geprobt wurde und wird gemeinsam mithilfe von Videokonferenzen, außerdem wurden den einzelnen Sängern Dateien mit Aufnahmen von Klavierbegleitung oder Übe-Apps zur Verfügung gestellt. Präsenzproben waren nur für Kleingruppen mit Hygienekonzepten in größeren Sälen erlaubt. Die Folge: Mehr als die Hälfte der befragten Chöre bewerten ihre Qualität im Vergleich zur Zeit vor Corona als deutlich schlechter. Knapp zwei Prozent der Chöre werden ihre Arbeit nach der Pandemie nicht wieder aufnehmen. Und mehr als die Hälfte erwartet weiterhin Mitgliederverluste – bei Kinder- und Jugendchören ist die Einschätzung sogar noch pessimistischer. Da die Chöre (neben Einnahmen von Konzerten) stark von den Mitgliedsbeiträgen abhängig sind, empfindet ein Drittel von ihnen die finanziellen Aussichten als problematisch oder gar als bedrohlich. Um dem Fragenkatalog einen konstruktiven Aspekt hinzuzufügen, fragte die Studie auch nach Wünschen für die Zukunft. Wofür hätten die Chöre gerne Zuschüsse der öffentlichen Hand? Erste Priorität: Schnelltests, die – wenigstens in kleinerer Besetzung – Proben und Konzerte in Präsenz möglich machen. Außerdem: Unterstützung bei Honorarzahlungen sowie Ausfallsicherungen bei nur geringen Konzerteinnahmen, die aus coronakonformen Zuschauerbeschränkungen resultieren. Die Studie berechnet einen Mittelwert von 3700 Euro Zuschussbedarf pro Chor.

 

Das Licht am Ende des Tunnels kommt immerhin näher. Da in Baden-Württemberg Chorproben als Kulturveranstaltungen gelten, dürfen im ersten Öffnungsschritt bis zu 100 Sänger open-air proben, im zweiten bei ausreichender Raumgröße und Lüftung auch drinnen – allerdings nur bei stabil bleibenden bzw. sinkenden Inzidenzen unter 100. Entschieden wird von den jeweiligen Landratsämtern. Bäder im gemeinsamen Klang bleiben, weil die Abstandsregeln weiter gelten, dabei noch Zukunftsmusik.

K.PiViVo: Unsere Dirigentin Katharina Campos Aquino auf Youtube

Bericht über den Musik und Theaterabend am 09.11.2019 in der Weilermer Gemeindehalle

Wieder einmal erfreute der Gesangverein Eintracht Weiler mit einem interessanten und vielseitigen Programm seine Gäste in der gut besuchten Weiler Gemeindehalle.

 

Wie immer sorgten die Chorspatzen unter der umsichtigen Leitung von Stefanie Schurr mit rhythmischen Reigenspielen (z.B. Jimba papaluschka) und flotten Liedern für einen erfrischenden Anfang. Ton- und textsicher sangen die etwa 20 „Orgelpfeifen“ zwischen drei und dreizehn Jahren und veranschaulichten so unter anderem den von ihnen vorgetragenen Song „Wir werden immer größer“ von Birger Hermann und Volker Ludwig. Am Ende gaben sie mit „99 Luftballons“ ihrer Sehnsucht nach dem Weltfrieden Ausdruck.

 

Im Anschluss an ihre Darbietung ehrte der Vereinsvorsitzende Kurt Schmid Eva Martino, Carina Knur und Daniel Knur für ihre fünfjährige und Johanna Felder und Magdalena Steiß für ihre zehnjährige Mitgliedschaft bei den Chorspatzen.

 

Auch der gemischte Chor des Gesangvereins in Kooperation mit den Harmonia Singers aus Rechberghausen und unter der Leitung von Katharina Campos Aquino erweckte alte musikalische Bekannte zu neuem Leben. Die Songs „Money, Money, Money“ (Abba), „Alles nur geklaut“ (Prinzen), „Only you“  und „Lasse redn“ (Die Ärzte) entlockten die Chöre dem Publikum stürmischen Beifall.

 

Nach der Pause gaben die Theatergruppen „Les Acteurs“ und „Die Labertaschen“ unter der Leitung von Illona Schroth mit der schwäbischen Komödie „Schneetreiben“ von Georg Ludy einen Vorgeschmack auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen des bevorstehenden Winters. Schneechaos treibt eine zusammengewürfelte Truppe von zumeist unfreiwilligen Gästen in eine Pension, deren leicht angestaubtes Erscheinungsbild die findige Wirtin Eva Keck (stets charmant und sehr geschäftstüchtig: Pia Hanselmann) mit dem Arrangement von Blind Dates aufpeppen will. Bald treffen die ersten männlichen Kunden ein: der eigentlich höchst biedere schwäbische „Strickjäckleshersteller“ Willi Nädele (höchstkomisch: Volker Beiswanger) und sein Stammtischbruder Udo Heiwender (teils zu Herzen gehend unbeholfen, teils pfiffig: Matthias Abt) mit der festen Absicht, hier in der anonymen Abgeschiedenheit erotisch – so zu sagen nach Strich und Faden- über die sie im Alltag strangulierenden Stränge zu schlagen. Zwar bleiben die ebenfalls paarungswilligen Damen unterwegs im Schnee stecken, dafür werden aber die Braut und die Ehefrau der beiden Fremdgänger zufällig vom Schneesturm in die Pension gewirbelt. Die Braut Manuela Schicker (verwöhnt und anspruchsvoll: Leni Müller) und die in die Irre geleitete Ehefrau Gerlinde Nädele (Elena Pusch, strategisch schlau und trotzdem lange auf dem „falschen Dampfer“) erweisen sich ebenfalls schnell für erotische Abenteuer zugänglich, bevor sich nach einem komplizierten Versteck- und Verwirrspiel die Fronten klären. Zusätzliches „Öl ins Feuer“ gießt der ebenfalls unfreiwillig in der Pension gestrandete hektische Schickimickityp und Hochstapler Wenzel Pliefke (Wichtigkeit vortäuschend und aalglatt: Simon Knur). Als loyale Angestellte der stets verbindlichen Wirtin zieht die dichtende Allrounderin und „Schnapsdrossel“ Alwine Schebs (bodenständig und gewitzt: Aurelia Heundl) die Fäden der Handlung klug, ohne sich darin verwickeln zu lassen.

Die Komik des Stückes ergibt sich daraus, dass in der erotisch aufgeheizten Atmosphäre fast jede Aussage einen zweideutigen Hintersinn entwickelt, woraus sich viele Missverständnisse ergeben, durch die an der Handlung Beteiligten gewaltig unter Druck kommen. Die vielen deftigen Pointen setzten die Schauspieler zielsicher in beachtlicher Unbedarftheit und mit trockenem Humor, das Publikum quittierte sie mit anhaltendem, brüllendem Gelächter und war sehr gut unterhalten.

 

Den geselligen Rahmen bot der Verein mit seiner bewährten Bewirtung. Vielen Dank allen freiwilligen Helfern und natürlich der Harmonia Rechberghausen für ihr Mitwirken!

 

Jutta Killmann

Bericht über den Günther-Fiebiger- Ausflug am Samstag, dem 28.09.2019

Erwartungsfroh trafen sich am vergangenen Samstag 37 Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins „Eintracht Weiler“ zusammen mit einigen Mitgliedern und Freunden des Vereins zum „Günther-Fiebiger-Ausflug“. Anlässlich seines runden Geburtstags hatte das langjährige Chormitglied mit seiner mehr als großzügigen Spende die Idee für diese wunderbare Schwarzwaldfahrt ausgelöst.

 

Wie im Fluge verging die dreistündige Anreise nach Grafenhausen in der Nähe des Feldberges bei guten Gesprächen über die noch nicht lange zurückliegenden Sommerwochen, während draußen schon die ersten bunt getupften Vorboten des bevorstehenden Herbstes vorüberhuschten.

 

Unterweges stimmten ein Gläschen Sekt und eine Brezel auf das bevorstehende sehr leckere Mittagessen in dem zünftigen Schwarzwaldgasthof Hotel Tannenmühle ein.

 

Unter der Führung von Volker Beiswanger fanden sich danach einige Wandervögel zu einem idyllischen Spaziergang nach Rothaus zusammen, das sie schließlich -vorbei am Schlüchtsee und am Heimatmuseum „Hülsi“-  wohlgemut über den danach benannten „Schlühüwanapfad“ erreichten.

 

Die übrigen Teilnehmer fuhren mit dem Bus nach Rothaus, vielleicht von der irrwitzigen Hoffnung getrieben, dort im „Hüsli“ Professor Brinkmann aus der „Schwarzwaldklinik“  einmal persönlich die Hand drücken zu können.

Fröhlich trafen sich schließlich alle wieder in der Brauereigaststätte von Rothaus bei einem „Tannenzäpfle“-Bier.

 

Den beschaulichen Abschluss des Ausfluges bildete eine gemächliche Schiffsrundfahrt auf dem Schluchsee bei Kaffee, Schwarzwälder Kirschtorte und entspanntem Nachsaisonfeeling, wobei die meisten vor dem frischen Herbstwind gerne im Schiffsinneren Zuflucht suchten. Gelassen trieb an großen Fenstern die sanft geschwungene Schwarzwaldlandschaft an uns vorbei.

 

Schade, dass nun der schöne Tag schon fast wieder vorüber war! Zum Glück hatten wir aber noch die dreistündige Heimfahrt mit dem Bus vor uns!

Alle Dabeigewesenen bedanken sich herzlich bei dir, lieber Günther, für deinen großartigen Beitrag, und bei dir, lieber Volker, für die perfekte Planung und Organisation dieses schönen Ausflugs. Wir werden ihn immer in Erinnerung behalten.

 

Jutta Killmann

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Gesangverein Eintracht Weiler e.V.

Hier finden Sie uns

Gesangverein Eintracht Weiler

1. Vorsitzender Kurt Schmid
Staufenstr. 7
73061 Ebersbach an der Fils

Ortsteil Weiler

 

Wir proben im

Bürgerhaus Weiler

Weilerstr. 35

73061 Ebersbach an der Fils

Ortsteil Weiler

Kontakt

Rufen Sie einfach an

Tel: +4971633407

Mobil: +491715446779,

schreiben Sie eine Email an: gesangverein.eintracht.weiler@gmail.com

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Bankverbindung

Volksbank Göppingen,

IBAN: DE68610605000490617000

BIC:

GENODES1VGP

Empfehlen Sie diese Seite auf: