Gesangverein Eintracht Weiler e.V.
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Aktuelles

Proben trotz Corana!

Für die verschiedenen Abteilungen des Gesangvereins „Eintracht Weiler“ hätte es ein erfülltes Sängerjahr geben sollen, das Jahr 2020! Mit zwei Kirchenkonzerten in Roßwälden und in Rechberghausen, dem öffentlichen Liedersingen „Ebersbach singt“ und der Teilnahme an der Veranstaltung „Bär trifft Eber“ beides im Rahmen der 850-Jahrfeier der Stadt Ebersbach seien nur ein paar Glanzpunkte des Jahresprogramms genannt, dazu wären weitere Auftritte gekommen- Aber wie so vielen Vereinen und anderen Institutionen machte auch der „Eintracht“ die Pandemie einen kräftigen Strich durch die Rechnung.

 

Aber die Sängerinnen und Sänger lassen sich`s nicht verdrießen: Normale gemeinsame Chorproben können unter den gegebenen Umständen nicht stattfinden, also trifft sich der rührige Chor per Videokonferenz zum Singen. Wie das funktioniert? Natürlich nicht, wie gewohnt. Sängen alle wie immer zusammen und so, dass sie sich gegenseitig hören, ergäbe sich eine unerträgliche Kakophonie, denn gemeinsames Realtime- Singen ist online leider nicht möglich.

Also beschreitet die findige Chorleiterin Katharina Campos Aquino neue Wege.

 

Die einzelnen Stimmen für die zu probenden Lieder hat sie mit Begleitung aufgenommen und den Chormitgliedern per Whatsapp zu gesandt, damit sich jeder in seine Stimme schon vorab einhören kann. Während der Probe wird diese wie gewohnt einzeln geprobt, wobei nur das Mikrophon der Chorleiterin eingeschaltet, die der Sänger- und Sängerinnen jedoch ausgeschaltet sind. Wenn diese davon ausgehen kann, dass alle ihre Stimme beherrschen, spielt sie andere Stimmen zusätzlich ein, sodass am PC zuhause in etwa der Eindruck eines normalen Chorklanges entsteht.

 

Natürlich ist es eine ungewohnte Herausforderung, zuhause allein die eigene Stimme zu singen, ohne sich wie gewohnt an den Mitsängern orientieren zu können. Hilfestellung jedoch gibt auch hier die Chorleiterin, die an ihrem Instrument immer alle Stimmen mitspielt und einzelne Stimmen mitsingt. Wer seine Stimme auch dann probt, wenn die anderen „dran“ sind, kommt „unterm Strich“ mehr zum Singen als in jeder normalen Chorprobe, denn er wird ja nicht gehört.

 

So ergibt sich ein konzentriertes gemeinsames Tun, auch wenn die Chorleiterin nicht wie sonst perfekt unter Kontrolle hat, was die einzelnen Sänger singen! Spannend wird es auf jeden Fall, wenn sich der Chor zum ersten Mal wieder „analog“ trifft. Dann nämlich offenbart sich das Ergebnis der „verdeckten“ Proben.

 

Zunächst einmal soll dieses Ergebnis jedoch nicht im Vordergrund stehen. Stattdessen geht es um die Wiedersehensfreude, das Training der Stimme und darum, der strengen coronabedingten Isolation auf unkonventionelle Weise ein musikalisches „Trotz- Allem“ entgegenzusetzen. Immerhin hat die Bereitschaft des Chores, in dieser besonderen Situation etwas Neues zu wagen, bereits das Interesse eines neuen Sängers geweckt!

 

Ob das Experiment gelungen ist, kann die Öffentlichkeit am diesjährigen Musik&Theater- Abend begutachten, der – wenn es die Pandemielage zulässt- am 7.11.2020 in der Weiler Gemeindehalle stattfinden soll.

 

Jutta Killmann

Hilfsbereite für Einkaufsdienste gesucht

Der Weiler Bär lädt den Eber zum Tanz!- Momentaufnahmen einer Probe

„Ist das eng hier!“, schnauft eine Mama, die ihren Sprössling bei einer der letzten Proben abliefert - einer Probe für eine Veranstaltung, die den ganzen Ortsteil Weiler seit Monaten in Atem hält - der Probe zu „Der Weiler Bär lädt den Eber zum Tanz!“. Im Vorraum des Bürgersaals drängen sich 40 Kinder der Grundschule Weiler mit der Schulleiterin Rebecca Metzger, die „Chorspatzen“ des Gesangvereins Eintracht Weiler mit ihrer Leiterin Stefanie Schurr und einige Instrumentalisten. Große Jungs drücken sich mit riesigen Drumsets durch die Menge. Alle sind hibbelig: Wann öffnet sich endlich die Tür zum Bürgersaal, wo Teile der Musikgruppe unter der Leitung von Peter Egl schon vorgeprobt haben.
Endlich ist es so weit: Erlöst strömt die Menge in den Saal. Im Nu findet jeder den richtigen Platz: Die Kinder sorgsam aufgereiht und eingesungen, die Instrumente ausgepackt, gestimmt und: los geht`s! Aller Augen richten sich auf den Dirigenten Peter Egl. Schon erklingt der erste Song: „Die Fische machen blubb, blubb, blubb“ aus dem Kindermusical Sammy. „Hört man uns?“, fragt Schulleiterin Rebecca Metzger skeptisch. Sie meint damit den Kinderchor. Aber das ist überhaupt kein Problem. Mühelos übertönen die engagierten Kinder die ca. 20 Instrumentalisten der Musikgruppe. Es kommt zu einem ausgewogenen musikalischen Miteinander. Ein Song nach dem anderen wird akribisch geprobt. Es wummern die Bongos und die anderen Drums, es tönen die Bläser und die Streicher, glitzernd schimmern die Klänge des Metallophons durch den musikalischen Dschungel und zwischendurch: Pferdegetrappel. Wo kommt es wohl her? In den Pausen - kurze Strategiegespräche. Sechsjährige wackeln selbstvergessen an Schneidezähnen, Dreijährige werden an den Füßen gekitzelt. Nach zwei Stunden sind die Kinder „durch“, aber mit Geduld und Humor meistern Rebecca Metzger und Stefanie Schurr alle Klippen.
Die Veranstaltung wird toll, da sind sich alle einig. Die Kinder werden bei der Aufführung auch noch schön verkleidet und geschminkt - als Fische, Badegäste, Reporter, Indianer und manche sogar als veritable Königsfamilie, passend zu den Kindermusicals, aus denen die verschiedenen Songs stammen.
Natürlich stößt dann auch noch die Theatergruppe des Gesangvereins Eintracht Weiler dazu. Sie spielen unter der Leitung von Ilona Schroth Sketche auf der Basis von Heinz Reithmeiers Gedichtband „A Hand voll Dorf“. Nicht zuletzt verbindet ein Erzähler die verschiedenen Beiträge mit Einlassungen über 850 Jahre gemeinsame Geschichte von Weiler und Ebersbach.
Die Zuschauer am 21.03.2020 erwartet in der Weiler Gemeindehalle ein buntes, unterhaltsames Programm. Beginn 17.00 Uhr, Hallenöffnung 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. JK

Bericht über Auftritt im „Credo“ im Rahmen Auftaktveranstaltung zu den 850- Jahre-Feierlichkeiten am 15.02.2020

Auf breites Interesse stieß bei der Auftaktveranstaltung zu dem Festjahr „850 Jahre Ebersbach“ der Beitrag der Teilgemeinde Weiler mit ihrer Kostprobe aus der für den 21. März geplanten Veranstaltung „Der Weiler Bär lädt den Eber zum Tanze“ unter der künstlerischen Leitung von Peter Egl. Nicht nur die Musikgruppe Weiler, sondern auch die ca. 20 Kinderkehlen der „Weiler Chorspatzen“ unter der Leitung von Stefanie Schurr schmetterten mitreißend Kostproben aus dem bunten Programm, das Episoden aus der Ebersbacher und Weiler Geschichte in schwäbische „Theaterstückle“ gießt und diese mit dörflichen Liedern und Auszügen aus verschiedenen Kindermusicals zu einem schwungvollen Ganzen verbindet. Dieses Projekt, in das zusätzlich auch die Weiler Theatergruppe unter der Leitung von Ilona Schroth, die Grundschule und der Kindergarten integriert sind, bringe „da ganze Flecka“ auf`d Füß und beweise wieder einmal- so der Moderator Peter Egl-, dass Weiler „des Hollywood von Äberschbach“ sei. Wer also am 21. März den Weg in die Weiler Gemeindehalle findet, darf gespannt sein!

 

Jutta Killmann

Informationen über Klaus (Eddy) Ackermann sind auf folgender Seite zu finden: www.klaus-ackermann.com/

Infos über das Jubiläumsjahr finden sie unter:

https://www.ebersbach.de/veranstaltungen-im-jubilaeumsjahr.html

"Der Weiler Bär lädt Eber zum Tanze..."

… so lautet das Motto (Kreation: Peter Egl) des am 21. März 2020 in der Weilermer Gemeindehalle anlässlich der diesjährigen 850-Jahre-Feiern der Stadt Ebersbach stattfindenden örtlichen Jubiläums-Events. Die Chorleiterin des Kinderchores Steffi Schurr kündigte diese Kooperationsveranstaltung des Kinderchores und der Theatergruppe mit der Musikgruppe Weiler und der Grundschule bei der Mitgliederversammlung des Vereins am vergangenen Freitag im Bürgerhaus in Weiler an. Eine erste Kostprobe könne am 15. Februar 2020 im Credo in Ebersbach genossen werden. Den zweiten Beitrag des Vereins zum diesjährigen Stadtjubiläum präsentierte Kassier Volker Beiswanger: am 24. April 2020 steigt im Credo eine öffentliche Massen-Sing-Veranstaltung; ein extra hierfür engagierter Animator wird das Publikum zum Singen bringen!

Zuvor eröffnete der gemischte Chor mit „Über sieben Brücken“ die 118. Mitgliederversammlung. Der 1. Vorsitzende Kurt Schmid hieß 28 Mitglieder und Gäste willkommen. Das Totengedenken galt den im vergangenen Jahr verstorbenen, Eva Schmid und Gisela Komenda. Zum formalen Ablauf stellte er fest, dass die Einladung im Ebersbacher Stadtblatt satzungsgemäß erfolgt sei. In seinem Vorstandsbericht gab Kurt Schmid den Jahresrückblick auf die zahlreichen Veranstaltungen in 2019. Er erwähnte, dass momentan die Aktivitäten des Jugendchores mangels ausreichend Mitwirkender ruhen, jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden können. In seinen Dankesworten lobte er besonders den Kinderchor („dieser nehme in Quantität und Qualität eine sehr positive Entwicklung …“) und dessen Leiterin Steffi Schurr.

Die Chorleiterin des gemischten Chores Katharina Campos Aquino begann ihren Bericht mit der launigen Feststellung, dass es „mega stressig“ sei, ihre drei kooperierenden Chöre unter einen Hut zu bringen und reflektierte die Konzerte des vergangenen Jahres in Rechberghausen, Weiler und Adelberg. Im laufenden Jahr seien heraushebend geplant: Kirchenkonzerte am 26. April in Roßwälden und am 10. Mai in Rechberghausen sowie ein Konzert am 27. September zum 100-jährigen Jubiläum unseres Chorverbandes in Deggingen. Steffi Schurr berichtete als Kinderchorleiterin und für die Jugendleiterin über die weiteren Aktivitäten des Kinderchores im vergangenen Jahr, auch im Freizeitbereich (Pizzaessen, Filmgucken bei Schurrs …). Nach dem Bär-lädt-Eber-Event werden die Kinder, wie passend, ins Gummibärenland nach Reutlingen eingeladen. Der Sprecher der Theatergruppe, Simon Knur, rief die beim vergangenen Musik & Theaterabend aufgeführte schwäbische Komödie „Schneetreiben“ in Erinnerung, die sehr gut ankam und kündigte die szenische Mitwirkung der Theatergruppe im März beim Bär-lädt-Eber-Event an. Kassier Volker Beiswanger vermeldete für das vergangene Jahr ein positives Ergebnis. Seinen ausführlichen Bericht erläuterte er anhand von anschaulichen Diagrammen. Er führte weiter aus, dass sich eine Projektgruppe „GEW 4.0“ zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Vereins konstituiert habe. Alle nach der Tagesordnung vorzunehmenden Entlastungen erfolgten einstimmig.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden vom Verein geehrt:

70 Jahre

Mayer, Rose

 

 

60 Jahre

Schwenger, Hilde

 

Schwenger, Ewald

 

Schroth, Hilde

 

Felder, Lisa

 

 

40 Jahre

Hoyler, Margarete

 

Klinger, Johanna

 

Mühleisen, Renate

 

 

20 Jahre

Rieth, Hertha

 

Vorsitzender Kurt Schmid fand individuelle Worte zu jedem Jubilar, überreichte Urkunde und Rose in den Vereinsfarben und bedankte sich bei allen Geehrten für ihre Vereinstreue.

Wiedergewählt wurden in folgende Ämter:

1. Vorsitzender

Kurt Schmid

Schriftführer

Michael Schwarz

Beisitzer/in

Margret Hoyler

Beisitzer/in

Gisela Wolff

Beisitzer/in

Ilona Schroth

Jugendleiterin

Sabine Knur

Die Wahlen wurden per Akklamation durchgeführt und erfolgten einstimmig. Von der Versammlung bestätigt wurden: Simon Knur als Sprecher der Theatergruppe, Sabine Maier als Notenwartin, Karin Beiswanger als Hostess, die Kassenprüfer Oliver Knur und Rolf Hanselmann sowie Michael Hoyler und Simon Knur als Fahnenträger. Das von der Vorstandschaft vorgeschlagene Jahresprogramm 2020 wurde einstimmig verabschiedet. Der Vorsitzende teilte mit, dass Anträge zu TOP 8 nicht eingegangen seien. Ortsvorsteher Oliver Knur verlieh im Rahmen seiner Dankes- und Grußworte seiner Freude Ausdruck, dass der Verein zum 850-Jahr-Jubiläum der Stadt mit zwei Veranstaltungen beitrage. Für 2022 kündigte er die 700-Jahr-Feier des Ortsteiles Weiler an. Mit dem Song „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern beendeten die Sängerinnen und Sänger die Versammlung.

 

Die Vorstandschaft

Bericht zum vorweihnachtlichen Adventsnachmittag des Gesangvereins Eintracht Weiler am 15.12.2019 im Bürgerhaus Weiler

Heimelich ging`s zu beim vorweihnachtlichen Familiennachmittag des Gesangvereins Eintracht Weiler. Auf ihrer Violine  zauberte die Chorleiterin Katharina Campos Aquino des Gemischten Chores mit der Kantate „Nun öffnet eure Herzen“ andächtige Stille in den quirlig belebten, festlich geschmückten Bürgersaal.

 

 

So bereitete sie den Boden für die frisch und mitreißend vorgetragenen Weihnachtslieder des Gemischten Chores und des Kinderchores unter der Leitung von Stefanie Schurr. Überdies trug letzterer auch mit weihnachtlichen Gedichten zur festlichen Stimmung bei.

 

Ergänzt wurde das musikalische Programm durch Beiträge der Flötengruppe. Mit einer Russischen Fantasie setzte Katharina Campos Aquino an ihrer Violine mit sicherem Strich einen weiteren virtuosen Glanzpunkt.

 

Gisela Wolff wusste die wuselige Kinderschar mit einer anrührenden Geschichte von den Weihnachtsmäusen zu fesseln und schließlich lockte die Festgemeinschaft mit gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern den Nikolaus in den Bürgersaal, der in neuem Gewand auf humorvolle Weise die diversen „Engel“ und Leistungsträger des Gesangvereins, ganz besonders aber den Kinderchor, für ihre unterm Jahr erbrachten Leistungen lobte.

 

Besonders habe ihm der Gummibärensong gefallen, weswegen er den Kindern- neben den üblichen Kleinigkeiten- einen gemeinsamen Ausflug ins Gummibärchenland nach Reutlingen schenkte. Als Zeichen der Anerkennung überreichten ihnen im Namen des Ortschaftsrates auch Ortsvorsteher Oliver Knur und Roland Schurr zum Abschluss ein Geschenk. 

 

Der Verein dankt allen Helfern, die zum Gelingen des vorweihnachtlichen Adventsnachmittages beigetragen haben. 

Bericht über den Musik und Theaterabend am 09.11.2019 in der Weilermer Gemeindehalle

Wieder einmal erfreute der Gesangverein Eintracht Weiler mit einem interessanten und vielseitigen Programm seine Gäste in der gut besuchten Weiler Gemeindehalle.

 

Wie immer sorgten die Chorspatzen unter der umsichtigen Leitung von Stefanie Schurr mit rhythmischen Reigenspielen (z.B. Jimba papaluschka) und flotten Liedern für einen erfrischenden Anfang. Ton- und textsicher sangen die etwa 20 „Orgelpfeifen“ zwischen drei und dreizehn Jahren und veranschaulichten so unter anderem den von ihnen vorgetragenen Song „Wir werden immer größer“ von Birger Hermann und Volker Ludwig. Am Ende gaben sie mit „99 Luftballons“ ihrer Sehnsucht nach dem Weltfrieden Ausdruck.

 

Im Anschluss an ihre Darbietung ehrte der Vereinsvorsitzende Kurt Schmid Eva Martino, Carina Knur und Daniel Knur für ihre fünfjährige und Johanna Felder und Magdalena Steiß für ihre zehnjährige Mitgliedschaft bei den Chorspatzen.

 

Auch der gemischte Chor des Gesangvereins in Kooperation mit den Harmonia Singers aus Rechberghausen und unter der Leitung von Katharina Campos Aquino erweckte alte musikalische Bekannte zu neuem Leben. Die Songs „Money, Money, Money“ (Abba), „Alles nur geklaut“ (Prinzen), „Only you“  und „Lasse redn“ (Die Ärzte) entlockten die Chöre dem Publikum stürmischen Beifall.

 

Nach der Pause gaben die Theatergruppen „Les Acteurs“ und „Die Labertaschen“ unter der Leitung von Illona Schroth mit der schwäbischen Komödie „Schneetreiben“ von Georg Ludy einen Vorgeschmack auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen des bevorstehenden Winters. Schneechaos treibt eine zusammengewürfelte Truppe von zumeist unfreiwilligen Gästen in eine Pension, deren leicht angestaubtes Erscheinungsbild die findige Wirtin Eva Keck (stets charmant und sehr geschäftstüchtig: Pia Hanselmann) mit dem Arrangement von Blind Dates aufpeppen will. Bald treffen die ersten männlichen Kunden ein: der eigentlich höchst biedere schwäbische „Strickjäckleshersteller“ Willi Nädele (höchstkomisch: Volker Beiswanger) und sein Stammtischbruder Udo Heiwender (teils zu Herzen gehend unbeholfen, teils pfiffig: Matthias Abt) mit der festen Absicht, hier in der anonymen Abgeschiedenheit erotisch – so zu sagen nach Strich und Faden- über die sie im Alltag strangulierenden Stränge zu schlagen. Zwar bleiben die ebenfalls paarungswilligen Damen unterwegs im Schnee stecken, dafür werden aber die Braut und die Ehefrau der beiden Fremdgänger zufällig vom Schneesturm in die Pension gewirbelt. Die Braut Manuela Schicker (verwöhnt und anspruchsvoll: Leni Müller) und die in die Irre geleitete Ehefrau Gerlinde Nädele (Elena Pusch, strategisch schlau und trotzdem lange auf dem „falschen Dampfer“) erweisen sich ebenfalls schnell für erotische Abenteuer zugänglich, bevor sich nach einem komplizierten Versteck- und Verwirrspiel die Fronten klären. Zusätzliches „Öl ins Feuer“ gießt der ebenfalls unfreiwillig in der Pension gestrandete hektische Schickimickityp und Hochstapler Wenzel Pliefke (Wichtigkeit vortäuschend und aalglatt: Simon Knur). Als loyale Angestellte der stets verbindlichen Wirtin zieht die dichtende Allrounderin und „Schnapsdrossel“ Alwine Schebs (bodenständig und gewitzt: Aurelia Heundl) die Fäden der Handlung klug, ohne sich darin verwickeln zu lassen.

Die Komik des Stückes ergibt sich daraus, dass in der erotisch aufgeheizten Atmosphäre fast jede Aussage einen zweideutigen Hintersinn entwickelt, woraus sich viele Missverständnisse ergeben, durch die an der Handlung Beteiligten gewaltig unter Druck kommen. Die vielen deftigen Pointen setzten die Schauspieler zielsicher in beachtlicher Unbedarftheit und mit trockenem Humor, das Publikum quittierte sie mit anhaltendem, brüllendem Gelächter und war sehr gut unterhalten.

 

Den geselligen Rahmen bot der Verein mit seiner bewährten Bewirtung. Vielen Dank allen freiwilligen Helfern und natürlich der Harmonia Rechberghausen für ihr Mitwirken!

 

Jutta Killmann

Bericht über den Günther-Fiebiger- Ausflug am Samstag, dem 28.09.2019

Erwartungsfroh trafen sich am vergangenen Samstag 37 Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins „Eintracht Weiler“ zusammen mit einigen Mitgliedern und Freunden des Vereins zum „Günther-Fiebiger-Ausflug“. Anlässlich seines runden Geburtstags hatte das langjährige Chormitglied mit seiner mehr als großzügigen Spende die Idee für diese wunderbare Schwarzwaldfahrt ausgelöst.

 

Wie im Fluge verging die dreistündige Anreise nach Grafenhausen in der Nähe des Feldberges bei guten Gesprächen über die noch nicht lange zurückliegenden Sommerwochen, während draußen schon die ersten bunt getupften Vorboten des bevorstehenden Herbstes vorüberhuschten.

 

Unterweges stimmten ein Gläschen Sekt und eine Brezel auf das bevorstehende sehr leckere Mittagessen in dem zünftigen Schwarzwaldgasthof Hotel Tannenmühle ein.

 

Unter der Führung von Volker Beiswanger fanden sich danach einige Wandervögel zu einem idyllischen Spaziergang nach Rothaus zusammen, das sie schließlich -vorbei am Schlüchtsee und am Heimatmuseum „Hülsi“-  wohlgemut über den danach benannten „Schlühüwanapfad“ erreichten.

 

Die übrigen Teilnehmer fuhren mit dem Bus nach Rothaus, vielleicht von der irrwitzigen Hoffnung getrieben, dort im „Hüsli“ Professor Brinkmann aus der „Schwarzwaldklinik“  einmal persönlich die Hand drücken zu können.

Fröhlich trafen sich schließlich alle wieder in der Brauereigaststätte von Rothaus bei einem „Tannenzäpfle“-Bier.

 

Den beschaulichen Abschluss des Ausfluges bildete eine gemächliche Schiffsrundfahrt auf dem Schluchsee bei Kaffee, Schwarzwälder Kirschtorte und entspanntem Nachsaisonfeeling, wobei die meisten vor dem frischen Herbstwind gerne im Schiffsinneren Zuflucht suchten. Gelassen trieb an großen Fenstern die sanft geschwungene Schwarzwaldlandschaft an uns vorbei.

 

Schade, dass nun der schöne Tag schon fast wieder vorüber war! Zum Glück hatten wir aber noch die dreistündige Heimfahrt mit dem Bus vor uns!

Alle Dabeigewesenen bedanken sich herzlich bei dir, lieber Günther, für deinen großartigen Beitrag, und bei dir, lieber Volker, für die perfekte Planung und Organisation dieses schönen Ausflugs. Wir werden ihn immer in Erinnerung behalten.

 

Jutta Killmann

Musicalbesuch „Big Fish“

Ein geselliges Ereignis der besonderen Art bot sich uns Sängerinnen und Sängern des gemischten Chores der „Eintracht Weiler“ kurz vor der wohl verdienten Sommerpause:

Unsere Mitsängerin Sabine Mayer lud uns anlässlich ihres runden Geburtstages alle mit Partnern und Partnerinnen zu einer Vorstellung des Broadway Musicals „Big Fish“ ein und zwar an zwei unterschiedlichen Terminen, denn offenbar ist es einfacher einen Sack Flöhe unter einen Hut zu bringen als ca. 25 Chormitglieder mit Anhang.

Zu „Flugscham“ bestand kein Anlass, denn die Vorstellung fand natürlich nicht in New York statt, sondern in Stetten auf den Fildern, im „Theater unter den Kuppeln“, und zwar im Freien.

Dass der erste Abend etwas zu kühl und der zweite etwas zu nass ausfiel, tat dem Theatervergnügen keinen Abbruch, denn immerhin waren die Zuschauerplätze überdacht und windgeschützt. Und so konnten sich alle ungestört den teils märchenhaften Bildern und den schwungvollen Melodien des Musicals hingeben.

Im Mittelpunkt der Handlung stand –keineswegs banal- eine spannungsreiche Vater-Sohn-Beziehung: Ein fantasievoller Vater nervt seinen mittlerweile erwachsenen, pragmatischen denkenden Sohn mit immer neuen erfundenen Geschichten, deren tiefere Wahrheit dieser erst nach und nach erkennt, als er selbst Vater eines Sohnes ist.

Und so erlebten alle Eingeladenen -jeder zu seinen Wunschtermin- einen rundum unterhaltsamen, inspirierenden Abend. Danke, Sabine, für dieses großzügige Geschenk, es wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Bericht von der Romantischen Sommernacht  am 06.07.2019 in der Gemeindehalle in Weiler

So viele Sängerinnen und Sänger brachten der gemischte Chor und der Jugendchor des Gesangvereins Eintracht Weiler im Zusammenwirken mit Chören aus Adelberg und Rechberghausen auf die Bühne, dass die Veranstaltung dieses Jahr den bisher gewohnten Rahmen des Weiler Bürgerhauses sprengte. Deshalb fand die Veranstaltung in der Weiler Gemeindehalle statt, wo die ca. 50 Sängerinnen ein abwechslungsreiches Programm darboten.

Wuchtig und schicksalsschwer stand am Anfang des Konzerts der Chorsatz „O Fortuna“, der einleitende Chorsatz aus Carl Orffs „Carmina Burana“. Federleicht und grazil dagegen von John Rutter das Gebet „For the Beauty of the Earth“, melancholisch „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern in einem Satz von Lorenz Maierhofer und als hemmungslos lustiger Kontrast die Humoreske „Zottelmarsch“ (Satz Walter Degreif).

Unter der mitreißenden Führung der Chorleiterin Katharina Campos Aquino zeigten sich die sehr engagierten Chöre am Klavier begleitet von Martin Straub- unterschiedlichsten Herausforderungen mehr als spielend gewachsen.

Besondere Akzente setzten die Percussionisten Harry Binder und Claus Georg Petri und an der Querflöte Julia Härtel. Einen Höhepunkt erreichte das Konzert mit „A Tribute to Queen“, arrangiert von Mark Brymer. Nicht zuletzt durch die temperamentvolle Bodypercussion der Sängerinnen und Sänger wurde auch das Publikum zum Mitmachen animiert.

Rundum gut unterhalten verlangte es nach ausgiebigem Beifall beharrlich nach einer Zugabe, die die Chöre mit „Hail Holy Queen“ aus „Sister Act“ gerne und bestens gelaunt gewährten.

Im Anschluss genossen die Chöre und ihr Publikum die lauschige Sommernacht außerhalb der Halle gemeinsam bei fantasievollen Cocktails und leckeren Häppchen. Den vielen konkurrierenden Veranstaltungen an diesem Abend war es wohl geschuldet, dass das schwungvolle Konzert nicht etwas mehr Zuhörer (-innen) gefunden hat! Die Vorstandschaft und alle Chöre bedanken sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

 

Jutta Killmann

Helferfest beim GEW

So eine tolle Idee! Ein Helferfest für alle, die den Gesangverein Eintracht-Weiler vor und hinter den Kulissen schon seit vielen Jahren unterstützen! Dazu hat die Vorstandschaft des Vereins am letzten Freitag in den Bürgersaal nach Weiler eingeladen.

Und (fast) alle kamen: Nicht nur aktive Sängerinnen und Sänger aus dem Gemischten Chor, dem Jugendchor, dem Kinderchor und die Mitglieder der Theatergruppe „Die Labertaschen“, nein, auch alle Getränke- und Eintrittskartenverkäufer/-innen, Kuchenbäcker, Küchenhilfen, Wurst- und Pommesbrater, Jugendbetreuerinnen, Altpapiersammler/-innen und alle übrigen helfenden Hände, die die Durchführung der Vereinsaktivitäten möglich machen.

 

„Bei 60 Eingeladenen nur 3 Absagen!“, verkündete der 1. Vorsitzende des Vereins Kurt Schmid zu Beginn, zu Recht stolz auf den starken Widerhall, den die Einladung durch die Vorstandschaft gefunden hat.

In seiner Eröffnungsrede unterstrich er die Wichtigkeit der geleisteten Unterstützung, die sich bei Aufführungen und Festen in entsprechende Einnahmen niederschlügen und ein wichtiges wirtschaftliches Standbein des Vereins darstellten. Dafür bedankte er sich eindringlich.

 

Im Anschluss an den Sektempfang löste das dreigängige superleckere Menü, mit dem die Helfer und Helferinnen in Form eines Büfetts mit zahlreichen Wahlmöglickeiten verwöhnt wurden, einhellige Begeisterung aus. Wer sonst als das Ehepaar Echterbecker sollte es gezaubert haben?

Das fröhliche Stimmengewirr ließ schnell erkennen, wie sehr sich alle Gäste über das zwanglose Zusammenkommen und die Honorierung ihrer Leistung freuten und wie sehr das Fest dem sozialen Zusammenhalt des Vereins und seiner Helferschaft diente.

 

JK

Cooler Auftritt des Kinderchores / „Ebersbach singt“ in 2020

Die Chorleiterin des Kinderchores Steffi Schurr berichtete anlässlich der Mitgliederversammlung des Vereins am vergangenen Freitag im Bürgerhaus in Weiler von einem coolen Auftritt des Kinderchores in einer Kirche in Ebersbach: die Mädels und Jungs wurden zur musikalischen Gestaltung eines Heiratsantrages engagiert! Zu den üblichen Veranstaltungen in 2018 kamen viele spontane Aktivitäten hinzu, so das Pizzabacken und ein Kinotag, bei dem die 21 Kinder im Hause Schurr für reichlich Lebtag sorgten. Der 1. Vorsitzende Kurt Schmid kündigte zum 850-Jahres-Jubiläum der Stadt Ebersbach für 2020 ein besonderes Event an: mit „Ebersbach singt“ plane der Verein unter Federführung von Volker Beiswanger eine öffentliche Sing-Veranstaltung zur gesanglichen Mobilisierung eines größeren Publikums, die im Frühjahr 2020 im Credo stattfinden soll.  

Zuvor eröffnete der gemischte Chor mit „You raise me up“ die 117. Mitgliederversammlung. Der  1. Vorsitzende Kurt Schmid hieß 33 Mitglieder und Gäste willkommen. Zum formalen Ablauf stellte er fest, dass die Einladung im Ebersbacher Stadtblatt satzungsgemäß erfolgt sei. In seinem Vorstandsbericht gab er einen Jahresrückblick auf 2018, wies beim gemischten Chor darauf hin, dass die Qualität zwar stimme, was auch die Resonanz bei den Auftritten belege, jedoch weitere Chorsängerinnen und -sänger gewonnen werden müssten. In seinen Dankesworten lobte er besonders den Kinderchor („Zuhören und zusehen macht richtig Spaß…“) und seine quirlige Leiterin Steffi Schurr. Als Dankeschön für die die fleißigen Helferinnen und Helfer finde im Februar ein Mitarbeiteressen im Bürgerhaus statt.

Die Chorleiterin des gemischten Chores  Katharina Campos Aquino lobte die Lockerheit im Chor und dass ihre Ideen immer mit großem Engagement umgesetzt würden. Der Singstundenbesuch allerdings lasse nach wie vor Wünsche offen…


Die seitherige Kooperation mit der Harmonia Rechberghausen werde nun, nachdem sie den Chor in Adelberg übernommen habe, auf diesen erweitert. So seien für den Sommer 2019 Gemeinschaftskonzerte in allen drei Gemeinden geplant. Leider habe sich der Jugendchor Ende 2018 stark ausgedünnt: in Vereinbarung mit der Vorstandschaft seien nun kurzfristig abgesprochene sporadische Chorproben je nach Anwesenheit geplant. Vorsitzender und Chorleiterin lobten gegenseitig ihr andauerndes gutes Einvernehmen.

Der Sprecher der Theatergruppe, Simon Knur, rief das beim vergangenen Musik & Theaterabend aufgeführte  Theaterstück „Die kleine Horrorvilla“ in Erinnerung und kündigte für Musik & Theater am 09.11.2019  wieder ein attraktives Stück an in der Hoffnung, hierfür genügend Mitspieler zu generieren.

Kassier Volker Beiswanger vermeldete für das vergangene Jahr ein Defizit, das er mit dem jährlichen Wechsel von Sommerfest und Vatertagshock und dem zum Berichtsjahresende noch nicht eingegangenen VEV-Zuschuss begründete. Seinen ausführlichen Bericht erläuterte er anhand von anschaulichen Diagrammen. Er bedankte sich bei den Spendern und Gönnern, die mittlerweile wesentlich zu den Einnahmen des Vereins zur Deckung der Chorleitervergütung/en beitragen. Alle nach der Tagesordnung vorzunehmenden Entlastungen erfolgten einstimmig.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden vom Verein geehrt:

20 Jahre:         Simone Adamowski
                        Veronique Gallian
                        Roswitha Spätling     

30 Jahre:         Jutta Killmann

40 Jahre:         Bettina Kleß

Für 25-jährige aktive Tätigkeit im Verein wurde Maria Gampe geb. Schroth satzungsgemäß die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Vorsitzender Kurt Schmid fand individuelle Worte zu jedem Jubilar, überreichte Urkunde und Rose in den Vereinsfarben und bedankte sich bei allen Geehrten für ihre Vereinstreue.

Wiedergewählt wurden in folgende Ämter:

                        Annemarie Fischle     2. Vorsitzende
                        Volker Beiswanger    Kassier
                        Karin Beiswanger      Beisitzerin
                        Doris Fritz                  Beisitzerin
                        Simon Knur                Beisitzer

Die Wahlen wurden per Akklamation durchgeführt und erfolgten einstimmig. Von der Versammlung bestätigt wurden: Simon Knur als Sprecher der Theatergruppe, Sabine Maier als Notenwartin, Karin Beiswanger als Hostess, die Kassenprüfer Oliver Knur und Rolf Hanselmann sowie Michael Hoyler und Simon Knur als Fahnenträger.

Das Jahresprogramm 2019 wurde verabschiedet. Der Vorsitzende führte aus, dass der Termin der „Romantischen Sommernacht“ im Bürgerhaus nochmals mit dem Förderverein abgestimmt werde. In Kooperation mit der Musikgruppe Weiler und der Schule sei mal wieder an die Aufführung eines Musicals gedacht.

Die unter TOP 8 angesetzte und vom Kassier vorbereitete und in der Versammlung erläuterte Satzungsänderung wurde in offener Abstimmung einstimmig beschlossen.


Mit dem Chor „Halleluja“ beendeten die Sängerinnen und Sänger die Versammlung.

 

 

Schriftführer 

Impressionen von der Mitgliederversammlung am 25.01.2019 im Bürgerhaus Weiler

Bericht zu „Musik & Theater“ des Gesangvereins „Eintracht Weiler“ am 10. 11. 2018 in der Weiler Gemeindehalle

Wie jedes Jahr hat der Gesangverein „Eintracht Weiler“ mit seinen Chören und seiner Theatergruppe „Die Labertaschen“ zu einem unterhaltsamen, abwechslungsreichen Abend in familiärer Atmosphäre eingeladen.

In der gut besuchten, herbstlich geschmückten Weiler Gemeindehalle erwiesen die Kinder des Kinderchores unter der Leitung von Stefanie Schurr auf schwungvolle, erfrischende Weise musikalisch als kleine Köche („Der Hai im Kochtopf“), Wissenschaftler („Die Wissenschaft hat festgestellt“), Sachverständige für Recht („Immer ich“) und Philosophen (Heute hier, morgen da).

Puristisch, in kammermusikalischer Qualität, präsentierte der Jugendchor unter der Leitung von Katharina Campos Aquino teils lyrisch („Ich bin bereit“ aus dem Film „Vania“), teils  kämpferisch („Read all about it“-Emeli Sande´) Lieder des persönlichen und politischen Aufbruchs. Mitreißende Höhepunkte erreichten die jungen Sängerinnen besonders mit „Herzbeben“ (Helene Fischer) und- rhythmisch sehr sicher- mit dem Lied „Cups“ (Anna Kendrick)- selbstverständlich mit der dazu gehörenden Percussion.

Im Anschluss ehrte der Vereinsvorsitzende Kurt Schmid die Sängerinnen Natalie Röhrle und Pia Hanselmann aus dem Jugendchor für ihre zehnjährige aktive Mitgliedschaft mit einer weißen Rose und einer Urkunde. Darüber hinaus bedankte er sich bei Sabine Knur und Waltraut Schurr für die engagierte Betreuung des Jugendbereiches im Verein. Damit leitete er über zum Beitrag des Gemischten Chores, ebenfalls unter der Leitung und außerdem moderiert von Katharina Campos Aquino, unterstützt durch Sängerinnen und Sänger der Harmonia Singers aus Rechberghausen.

Mit einfachen Mitteln die Geräusche eines tropischen Regens simulierend, sorgte der Chor für einen überraschenden Einstieg in den Song „Africa“ (Toto), der –so die Erklärung der Chorleiterin- als eine Hommage an die Menschen  des „Schwarzen Kontinents“ gedacht war. Einen starken Kontrast zu diesem leidenschaftlichen Bekenntnis stellte der Song  „Fields of Gold“ (Sting) dar. Die zarte und sehr lyrische Interpretation dieses Liebesliedes zauberte die golden schimmernden, sanft vom Wind bewegten Gerstenfelder des darin besungenen englischen Herrenhauses aus dem 16. Jahrhundert vor die Augen der Zuhörer. Diese und zwei weitere Songs („Circle of Life“ aus „König der Löwen“ und „The Time of My Life“ aus „Dirty Dancing“) erregten so viel Begeisterung, dass die Zuschauer den Gemischten Chor erst nach einer Zugabe von der Bühne entließen.

So wurden der Mut der Chorleiterin bei der Auswahl der Stücke und auch die Bereitschaft der Sänger und Sängerinnen, neue musikalische Wege zu gehen, ein weiteres Mal belohnt. Alle Chöre wurden in bewährter Weise von Martin Straub am Klavier begleitet.

Nach der Pause lehrte die jugendliche Theatergruppe „Die Labertaschen“ mit Unterstützung durch Ilona Schroth das Publikum durch die Gruselkomödie „Die kleine Horrorvilla“ auf amüsante Weise das Schaudern. Deren insolvente Besitzerin Rita (sehr gewitztes Krisenmanagement: Jessica Schurr) sieht sich gezwungen, diese zu verkaufen, ein Szenario, das die dort einheimische Grusel-WG mit Entsetzen erfüllt. Diese besteht aus der Junghexe Walpurga (dauerempört: Pia Hanselmann), der mit ihr im innigen Zickenkrieg ringenden Vampirin Vanessa (durchtrieben: Natalie Röhrle), dem unansehnlichen, aber ach, so romantischen Zombie Frank (Elena Schroth: anrührende Momente!) und dem tragischen Poltergeistchen Judith (auch in leisen Tönen differenziert: Leni Müller!). Um den Verkauf zu verhindern, intrigieren sie gemeinsam gegen Rita und den Parapsychologen Wolfgang (sehr forsch! Simon Knur), der die Gefährlichkeit des Hauses im Auftrag eines Interessenten erkunden soll, der aber von den Hausbewohnern auf so angenehme Weise angegruselt wird, dass sie schließlich zusammen eine Lösung des Problems finden.

Mit großer Spielfreude brachten die jugendlichen Spielerinnen und Spieler die zahlreichen Pointen des Stückes gut zur Geltung und so trugen sie einen wichtigen Teil zum Gelingen dieses bunten, vielseitigen Abends bei, der auch im Hintergrund viele fleißige Unterstützer hatte. Danke dafür!

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