Gesangverein Eintracht Weiler e.V.
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Aktuelles

Wissenswertes zu den Präsenzchorproben.

Sowohl für den gemischte Chor als auch für den Kinderchor haben für  Präsenzchorproben ein Abstands- und Hygienekonzept erarbeitet, das von der Stadt Ebersbach genehmigt worden ist. Die Proben finden nach Möglichkeit im Freien im Schulhof der Grundschule Weiler bzw. im Garten des Bürgerhauses statt. Sollten es die Witterungsbedingungen nicht zulassen, werden wir die Chorproben ins Bürgerhaus verlegen. Auch dort können auf Grund der Größe des Saales die vorgeschriebenen Abstände eingehalten werden. Das Abstands- und Hygienekonzept ist auf unserer Homepage im Anschluss an diesen Artikel herunterladbar. Die Sängerinnen und Sänger werden gebeten, sich dieses Abstands- und Hygienekonzept genau anzuschauen.

 

Bei der ersten Teilnahme an der Chorprobe muss von jedem Teilnehmer die „Einwilligung zur Proben- und Konzerttätigkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für Erwachsene“ bzw. "Einwilligung zur Proben- und Konzerttätigkeit in Zeiten der Corona-Pandemie fürMinderjährige" ausgefüllt und abgegeben werden. (letzte Seite des Abstands- und Hygienekonzepts, gedruckte Exemplare sind in der Chorprobe erhältlich).

 

Sobald wieder Präsenzchorproben möglich sind, werden wir wieder von den Online-Chorproben auf Präsenzchorproben umsteigen.

Das Virus und der Tod der Chöre (Artikel in den Stuttgarter Nachrichten vom 27.05.2021)

Studie

Eine Umfrage bei Chören zeigt: Die Folgen des verordneten Schweigens sind gravierend.

 

Von Susanne Benda

 

STUTTGART. Gemeinsam Klänge formen und dann mitten im Zentrum der Vibrationen und Empfindungen sein: Seit März 2020 haben etwa vier Millionen Menschen in Deutschland auf die Glücksgefühle verzichten müssen, die mit dem Singen im Chor einhergehen. Seitdem bekannt wurde, dass sich das Coronavirus in Innenräumen auch über virushaltige Aerosole der Atemluft verbreitet, gilt Chorsingen als gefährlich – und wurde in den Coronaverordnungen entsprechend ausgebremst. Ein Viertel aller Chöre ist seither überhaupt nicht mehr zusammengekommen. Knapp die Hälfte hat es mit virtuellen Chorproben versucht, drei Viertel haben zwischenzeitlich open air, in kleinen Gruppen oder großen Räumen geprobt und sich dabei an die Vorgaben zu Abstand, Lüftung, Masken und verkürzten Probenzeiten gehalten. Mehr war nicht möglich. Welche traurigen Folgen Reduzierung und Wegfall von Präsenzproben haben können, deuten jetzt die Ergebnisse der „ChoCo“-Studie an, welche die Universität Eichstätt-Ingolstadt gemeinsam mit dem Stuttgarter Carus-Verlag in Auftrag gegeben hat. Erwartbares, dennoch erschütterndes Fazit eines Coronajahres: Mitglieder und Einnahmen der Chöre schrumpfen, das Niveau sinkt, und vor allem Kinder- und Jugendchöre bewerten die Aussichten schlecht.

 

Gut 4400 Chöre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben an der Befragung teilgenommen. Gut zwei Drittel von ihnen haben während der Pandemie Mitglieder verloren, die Hälfte davon beklagt Verluste von mehr als 25 Prozent. Noch gravierender fällt die Bilanz bei Kinder- und Jugendchören aus: Dort haben drei Viertel der Ensembles Sänger verloren. Jeder achte Kinder- und Jugendchor hat zurzeit überhaupt keine Mitglieder; im Durchschnitt ist deren Anzahl bei vokalen Nachwuchsensembles auf 65 Prozent zurückgegangen.

 

Geprobt wurde und wird gemeinsam mithilfe von Videokonferenzen, außerdem wurden den einzelnen Sängern Dateien mit Aufnahmen von Klavierbegleitung oder Übe-Apps zur Verfügung gestellt. Präsenzproben waren nur für Kleingruppen mit Hygienekonzepten in größeren Sälen erlaubt. Die Folge: Mehr als die Hälfte der befragten Chöre bewerten ihre Qualität im Vergleich zur Zeit vor Corona als deutlich schlechter. Knapp zwei Prozent der Chöre werden ihre Arbeit nach der Pandemie nicht wieder aufnehmen. Und mehr als die Hälfte erwartet weiterhin Mitgliederverluste – bei Kinder- und Jugendchören ist die Einschätzung sogar noch pessimistischer. Da die Chöre (neben Einnahmen von Konzerten) stark von den Mitgliedsbeiträgen abhängig sind, empfindet ein Drittel von ihnen die finanziellen Aussichten als problematisch oder gar als bedrohlich. Um dem Fragenkatalog einen konstruktiven Aspekt hinzuzufügen, fragte die Studie auch nach Wünschen für die Zukunft. Wofür hätten die Chöre gerne Zuschüsse der öffentlichen Hand? Erste Priorität: Schnelltests, die – wenigstens in kleinerer Besetzung – Proben und Konzerte in Präsenz möglich machen. Außerdem: Unterstützung bei Honorarzahlungen sowie Ausfallsicherungen bei nur geringen Konzerteinnahmen, die aus coronakonformen Zuschauerbeschränkungen resultieren. Die Studie berechnet einen Mittelwert von 3700 Euro Zuschussbedarf pro Chor.

 

Das Licht am Ende des Tunnels kommt immerhin näher. Da in Baden-Württemberg Chorproben als Kulturveranstaltungen gelten, dürfen im ersten Öffnungsschritt bis zu 100 Sänger open-air proben, im zweiten bei ausreichender Raumgröße und Lüftung auch drinnen – allerdings nur bei stabil bleibenden bzw. sinkenden Inzidenzen unter 100. Entschieden wird von den jeweiligen Landratsämtern. Bäder im gemeinsamen Klang bleiben, weil die Abstandsregeln weiter gelten, dabei noch Zukunftsmusik.

K.PiViVo: Unsere Dirigentin Katharina Campos Aquino auf Youtube

Bericht über den Musik und Theaterabend am 09.11.2019 in der Weilermer Gemeindehalle

Wieder einmal erfreute der Gesangverein Eintracht Weiler mit einem interessanten und vielseitigen Programm seine Gäste in der gut besuchten Weiler Gemeindehalle.

 

Wie immer sorgten die Chorspatzen unter der umsichtigen Leitung von Stefanie Schurr mit rhythmischen Reigenspielen (z.B. Jimba papaluschka) und flotten Liedern für einen erfrischenden Anfang. Ton- und textsicher sangen die etwa 20 „Orgelpfeifen“ zwischen drei und dreizehn Jahren und veranschaulichten so unter anderem den von ihnen vorgetragenen Song „Wir werden immer größer“ von Birger Hermann und Volker Ludwig. Am Ende gaben sie mit „99 Luftballons“ ihrer Sehnsucht nach dem Weltfrieden Ausdruck.

 

Im Anschluss an ihre Darbietung ehrte der Vereinsvorsitzende Kurt Schmid Eva Martino, Carina Knur und Daniel Knur für ihre fünfjährige und Johanna Felder und Magdalena Steiß für ihre zehnjährige Mitgliedschaft bei den Chorspatzen.

 

Auch der gemischte Chor des Gesangvereins in Kooperation mit den Harmonia Singers aus Rechberghausen und unter der Leitung von Katharina Campos Aquino erweckte alte musikalische Bekannte zu neuem Leben. Die Songs „Money, Money, Money“ (Abba), „Alles nur geklaut“ (Prinzen), „Only you“  und „Lasse redn“ (Die Ärzte) entlockten die Chöre dem Publikum stürmischen Beifall.

 

Nach der Pause gaben die Theatergruppen „Les Acteurs“ und „Die Labertaschen“ unter der Leitung von Illona Schroth mit der schwäbischen Komödie „Schneetreiben“ von Georg Ludy einen Vorgeschmack auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen des bevorstehenden Winters. Schneechaos treibt eine zusammengewürfelte Truppe von zumeist unfreiwilligen Gästen in eine Pension, deren leicht angestaubtes Erscheinungsbild die findige Wirtin Eva Keck (stets charmant und sehr geschäftstüchtig: Pia Hanselmann) mit dem Arrangement von Blind Dates aufpeppen will. Bald treffen die ersten männlichen Kunden ein: der eigentlich höchst biedere schwäbische „Strickjäckleshersteller“ Willi Nädele (höchstkomisch: Volker Beiswanger) und sein Stammtischbruder Udo Heiwender (teils zu Herzen gehend unbeholfen, teils pfiffig: Matthias Abt) mit der festen Absicht, hier in der anonymen Abgeschiedenheit erotisch – so zu sagen nach Strich und Faden- über die sie im Alltag strangulierenden Stränge zu schlagen. Zwar bleiben die ebenfalls paarungswilligen Damen unterwegs im Schnee stecken, dafür werden aber die Braut und die Ehefrau der beiden Fremdgänger zufällig vom Schneesturm in die Pension gewirbelt. Die Braut Manuela Schicker (verwöhnt und anspruchsvoll: Leni Müller) und die in die Irre geleitete Ehefrau Gerlinde Nädele (Elena Pusch, strategisch schlau und trotzdem lange auf dem „falschen Dampfer“) erweisen sich ebenfalls schnell für erotische Abenteuer zugänglich, bevor sich nach einem komplizierten Versteck- und Verwirrspiel die Fronten klären. Zusätzliches „Öl ins Feuer“ gießt der ebenfalls unfreiwillig in der Pension gestrandete hektische Schickimickityp und Hochstapler Wenzel Pliefke (Wichtigkeit vortäuschend und aalglatt: Simon Knur). Als loyale Angestellte der stets verbindlichen Wirtin zieht die dichtende Allrounderin und „Schnapsdrossel“ Alwine Schebs (bodenständig und gewitzt: Aurelia Heundl) die Fäden der Handlung klug, ohne sich darin verwickeln zu lassen.

Die Komik des Stückes ergibt sich daraus, dass in der erotisch aufgeheizten Atmosphäre fast jede Aussage einen zweideutigen Hintersinn entwickelt, woraus sich viele Missverständnisse ergeben, durch die an der Handlung Beteiligten gewaltig unter Druck kommen. Die vielen deftigen Pointen setzten die Schauspieler zielsicher in beachtlicher Unbedarftheit und mit trockenem Humor, das Publikum quittierte sie mit anhaltendem, brüllendem Gelächter und war sehr gut unterhalten.

 

Den geselligen Rahmen bot der Verein mit seiner bewährten Bewirtung. Vielen Dank allen freiwilligen Helfern und natürlich der Harmonia Rechberghausen für ihr Mitwirken!

 

Jutta Killmann

Bericht über den Günther-Fiebiger- Ausflug am Samstag, dem 28.09.2019

Erwartungsfroh trafen sich am vergangenen Samstag 37 Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins „Eintracht Weiler“ zusammen mit einigen Mitgliedern und Freunden des Vereins zum „Günther-Fiebiger-Ausflug“. Anlässlich seines runden Geburtstags hatte das langjährige Chormitglied mit seiner mehr als großzügigen Spende die Idee für diese wunderbare Schwarzwaldfahrt ausgelöst.

 

Wie im Fluge verging die dreistündige Anreise nach Grafenhausen in der Nähe des Feldberges bei guten Gesprächen über die noch nicht lange zurückliegenden Sommerwochen, während draußen schon die ersten bunt getupften Vorboten des bevorstehenden Herbstes vorüberhuschten.

 

Unterweges stimmten ein Gläschen Sekt und eine Brezel auf das bevorstehende sehr leckere Mittagessen in dem zünftigen Schwarzwaldgasthof Hotel Tannenmühle ein.

 

Unter der Führung von Volker Beiswanger fanden sich danach einige Wandervögel zu einem idyllischen Spaziergang nach Rothaus zusammen, das sie schließlich -vorbei am Schlüchtsee und am Heimatmuseum „Hülsi“-  wohlgemut über den danach benannten „Schlühüwanapfad“ erreichten.

 

Die übrigen Teilnehmer fuhren mit dem Bus nach Rothaus, vielleicht von der irrwitzigen Hoffnung getrieben, dort im „Hüsli“ Professor Brinkmann aus der „Schwarzwaldklinik“  einmal persönlich die Hand drücken zu können.

Fröhlich trafen sich schließlich alle wieder in der Brauereigaststätte von Rothaus bei einem „Tannenzäpfle“-Bier.

 

Den beschaulichen Abschluss des Ausfluges bildete eine gemächliche Schiffsrundfahrt auf dem Schluchsee bei Kaffee, Schwarzwälder Kirschtorte und entspanntem Nachsaisonfeeling, wobei die meisten vor dem frischen Herbstwind gerne im Schiffsinneren Zuflucht suchten. Gelassen trieb an großen Fenstern die sanft geschwungene Schwarzwaldlandschaft an uns vorbei.

 

Schade, dass nun der schöne Tag schon fast wieder vorüber war! Zum Glück hatten wir aber noch die dreistündige Heimfahrt mit dem Bus vor uns!

Alle Dabeigewesenen bedanken sich herzlich bei dir, lieber Günther, für deinen großartigen Beitrag, und bei dir, lieber Volker, für die perfekte Planung und Organisation dieses schönen Ausflugs. Wir werden ihn immer in Erinnerung behalten.

 

Jutta Killmann

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1. Vorsitzender Kurt Schmid
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73061 Ebersbach an der Fils

Ortsteil Weiler

 

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73061 Ebersbach an der Fils

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