Wie gewohnt zauberten Lichterketten und Weihnachtsbäume weihnachtliches Flair auf den Vorplatz des Weiler Bauhofs. Zahlreich strömten die Weilermer zu dem alljährlichen Event und freuten sich ganz offensichtlich darüber, sich bei Glühwein, Wurst und Käsebrot ein zwangloses Schwätzle halten zu können. Der Kinderchor ließ unter der Leitung von Stefanie Schurr wieder einmal die „Weihnachtsbäckerei“ musikalisch aufleben und erfreute überdies auch mit „Lasst und froh und munter sein“ und anderen Weihnachtsliedern. Auch einige Erwachsene ließen sich zum Mitsingen animieren, allerdings war die Sangesfreude bei der Ankunft des Nikolauses schon weitgehend verflogen. Immerhin rezitierte ein kleines Mädchen in glasklarer Diktion „Holler Poller Rumpelsack“ und ein Knirps wünschte allen „Fröhliche Weihnacht!“ Ansonsten waren die Kleinen eher zugeknöpft. Und sobald sie ihre Geschenkchen hatten, waren sie -husch,husch- von der Bühne verschwunden. So musste am Ende der Nikolaus ganz alleine die Verdienste der Chorleiterin Stefanie Schurr und der Helfer des Vereins würdigen.
Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern, insbesondere auch bei Familie Schurr, für ihre Unterstützung und ihre Initiative!
Auch in diesem Jahr brachten alle Abteilungen des Gesangvereins „Eintracht Weiler“ an ihrem Musik&Theaterabend gemeinsam ein buntes Programm auf die Bühne der gut gefüllten Weiler Gemeindehalle.
„Jeder sollte einmal Reisen in das schöne Lummerland“ – Nicht nur mit diesem Reisetipp nahmen die Kinder des Kinderchores unter der Leitung von Stefanie Schurr alle Anwesenden mit in die Welt der Kinderbuchklassiker. Am Klavier begleitet von Carolin Feller ließen sie mit ihren Liedern zur Freude aller Zuhörer nicht nur Jim Knopf, sondern auch Pumuckl, Pippi Langstrumpf und Wickie musikalisch über die Bühne hopsen. Nicht zuletzt die Schlümpfe erwachten unter liebevoll genähten Schlumpfmützen vielstimmig zu neuem musikalischem Leben! Für den richtigen Flötenton sorgte Selina Müller mit ihrer Querflöte.
Viel Aufsehen und Bewunderung erregte der Jugendchor unter der Leitung von Katharina Campos Aquino mit einer eindrucksvoll rasanten Becherpercussion zu dem Song „Cups“ von Anna Kendrick. Auf der Basis fetziger Rhythmen gerieten auch „Ich will jetzt gleich König sein“ (Elton John) und „Nur kein Wort über Bruno“ (Lin-Manuel Miranda) mit viel Bodypercussion und gekonnt rappenden SolistInnen zu mitreißenden Gute-Laune-Songs.
Für ultimative Partystimmung sorgte schließlich der gemischte Chor unter der Leitung von Katharina Campos Aquino mit „Roar“ (Katy Perry), „Dancing Queen“ (Benny Andersen) und „Don`t stop me now“ (Freddy Mercury). Die allgemeine Ausgelassenheit gipfelte in dem Apres-Ski-Song „A Mann für Amore“.
Dann die mit Spannung erwartete Komödie „Eine Hand wäscht die andere“ von Walter G. Pfaus (Leitung der Theatergruppe: Jessika Schurr). Sie spielt im Graubereich zwischen Politik und persönlicher Beziehung, zwischen Macht und Ohnmacht, nicht zuletzt auch innerhalb der Familie.
Dem scheinbar alles kontrollierenden Vater und Bürgermeister Gregor Stanzer (Tobias Strieter) wird seine Abhängigkeit von seiner sträflich unterschätzten Familie bewusst.
Die anfangs scheinbar marginalisierte Oma Dodo (Sabine Rücker) gerät zum Motor einer innerfamiliären Intrige gegen den sich selbst überschätzenden Schwiegersohn. So eröffnet sie ihrer Tochter Julia (Elena Pusch), der Frau des Bürgermeisters, die Möglichkeit, sich aus ihrer Dienerinnenrolle zu befreien, sich ihrem Mann gegenüber als eine Partnerin auf Augenhöhe zu erweisen und so entscheidend zu seiner Wiederwahl als beizutragen. Der Unternehmer Eugen Karton (Christian Metzger), der mit seinem Kapital alle Vorgänge in der Gemeinde steuern zu können scheint, wird als windiger Betrüger entlarvt. Dagegen erweist sich der anfangs unterschätzte Polizist Paul Hämmerle (Matthias Abt) als loyaler Helfer für seinen zukünftigen Schwiegervater und wird deswegen letztlich als Ehepartner für dessen Tochter Kathrin (Maria Gampe) respektiert. Obwohl resolut und selbstbewusst wird diese zwar zum Werkzeug der Intrige von Mutter und Großmutter, weiß ihre Stellung in der Familie aber dennoch zu behaupten. Für einen zusätzlichen Aspekt in dem komplexen Mikrokosmos steht die Bauchefin und Gemeinderätin Hanni Wachter (Ilona Schroth), die den in seiner Stellung gefährdet erscheinenden Bürgermeister zunächst hysterisch angreift, sich ihm aber nach seiner Wahl opportunistisch anbiedert.
So steht die Dynamik des Stückes im Spannungsfeld zwischen Sein und Schein. Dieses gab den Akteuren und Akteurinnen viel Raum für ihr schauspielerisches Können.
Alle Beiträge ernteten herzlichen Beifall. In der Pause blieb wie immer Raum für persönliche Begegnungen und kleine kulinarische Stärkungen.
Wir danken allen Helferinnen und Helfern für ihren großen Einsatz!
Lust zu singen? Trau dich und probier`s aus, auch wenn du vielleicht noch nicht viel Erfahrung im Singen hast! Im Rahmen der oben genannten Aktion des Deutschen Chorverbandes bieten unsere Chöre am 24.09.2025 öffentliche Schnupperstunden an.
Bitte nicht weitersagen: Ihr dürft natürlich auch sonst jederzeit zum Schnuppern kommen! Und natürlich überhaupt zum Mitsingen!
Zu einem entspannten Grillfest traf sich der gemischte Chor der „Eintracht“ in seiner letzten Chorstunde vor den Sommerferien. Nicht ohne Stolz blickte der erste Vorsitzende Christian Metzger in einer kurzen Ansprache auf ein weiteres erfolgreiches Sängerjahr zurück, in dessen Verlauf der sehr gut besuchte Vatertagshock und das große Chorkonzert im Juli in der Herz Jesu Kirche in Zusammenarbeit mit dem TGV Chor Roßwälden die jüngsten Höhepunkte bildeten. Der Erfolg unseres Chorkonzerts und der Kooperation mit dem TGV Chor setzte sich auf beflügelnde Weise in unserem Auftritt auf dem Ebersbacher Stadtfest fort. Auch nach den großen Ferien bleiben wir nicht unbeschäftigt: vor unseren traditionellen Musik&Theater-Abend am 8. November haben sich spontan zwei weitere Auftritte geschoben: beim „1. Weiler-Bangam-Forum- Zwei Dörfer im Dialog“ (darüber später mehr!) am 20. September und am 25. September bei der Amtseinführung unserer neuen Bürgermeisterin und Mitsängerin Manuela Raichle. Wir sind froh und stolz darauf, dass unser Chor in letzter Zeit so gefragt ist und danken unserer Chorleiterin Katharina Campos Aquino für ihre gleichzeitig kreative, präzise Probenarbeit und für ihr großes Engagement.
Durch unser letztes Chorprojekt konnten wir wieder neue Sänger und Sängerinnen dazugewinnen. Natürlich stehen unsere Türen auch nach den Ferien für neue Interessierte weit offen. Unsere erste Chorstunde ist voraussichtlich am 17. September, am 24. September bieten wir ganz offiziell eine öffentliche Schnupperstunde an. (Siehe „Ab in den Chor“).
Für einige Wochen verabschieden wir uns nun in die Sommerferien. Wir wünschen allen Mitgliedern und allen, die uns ab und zu gerne zuhören, wunderbare Sommerwochen!
Nach unserem gigantischen Erfolgskonzert am ersten Juliwochenende -in enger Kooperation mit dem TGV Chor Roßwälden -wurde uns am Samstag die Ehre zuteil, mit unseren Songs das Festprogramm des 45. Ebersbacher Stadtfestes eröffnen zu dürfen. Ganz in weiß und in Feierlaune gaben wir – „mit viel Verve und sichtbarer Lust am Gesang“, so die NWZ, mit unseren Songs „Happy“, „You´re the Voice“ und “This is me“ offenbar ein gutes Bild ab. Nach und nach gesellten sich immer mehr Zuhörer*innen zu uns, von denen wir viel Lob einheimsten. Auch die Organisatoren des Stadtfestes waren von unserem Auftritt begeistert und erwirkten für uns einen Extra-Applaus! Großen Anteil an unserm Erfolg hatten einige Sängerinnen aus dem TGV Chor Roßwälden, wir danken euch sehr für eure Unterstützung und für die gute Zusammenarbeit!
„So stellt man sich zeitgemäßes Singen in einem Gesangverein vor. Das macht Lust zum Mitsingen“, resümierte Lilli Ell in ihrem NWZ-Artikel über das Ebersbacher Stadtfest.